Viele Hausbesitzer fragen sich: Funktioniert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe auch im bayerischen Winter bei Temperaturen unter -10 °C? Die Antwort ist eindeutig: Ja.
COP – die Kennzahl für Effizienz
Der COP (Coefficient of Performance) beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom. Bei +7 °C Außentemperatur erreichen moderne Geräte einen COP von 4 bis 5 – das bedeutet, aus 1 kWh Strom werden 4 bis 5 kWh Wärme.
Bei -10 °C sinkt der COP auf etwa 2,5 bis 3. Das ist immer noch effizienter als jede elektrische Direktheizung.
Heizstab – das Backup
Moderne Wärmepumpen verfügen über einen integrierten Heizstab. Dieser springt nur bei extremer Kälte (unter -15 °C) ein und verbraucht dann mehr Strom. In einem durchschnittlichen bayerischen Winter macht der Heizstab-Betrieb weniger als 5 % des Jahresverbrauchs aus.
Praxistipp: JAZ statt COP
Wichtiger als der COP bei einer bestimmten Temperatur ist die JAZ (Jahresarbeitszahl). Sie berücksichtigt alle Betriebsstunden über das gesamte Jahr. Eine gut geplante Anlage erreicht eine JAZ von 3,5 bis 4,5.
Fazit
Eine Wärmepumpe arbeitet auch im bayerischen Winter zuverlässig und effizient. Entscheidend ist die richtige Dimensionierung – genau dafür sind wir da.
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